Junggesellenabschied

Junggesellenabschied

Den Junggesellenabschied als letzten Tag der Freiheit feiern

Der Junggesellenabschied findet üblicherweise ein bis zwei Wochen vor der Hochzeit statt. Organisiert wird er vom Trauzeugen bzw. der Trauzeugin und den besten Freunden. Diese holen die Braut/den Bräutigam von Zuhause ab und verbringen einen Tag, manchmal sogar ein ganzes Wochenende voller Spaß und vielen Aktionen. Dabei ist es ungewöhnlich, dass der Bräutigam oder die Braut beim Junggesellenabschied etwas selber bezahlen muss. Die Finanzierung wird hier komplett von Freunden übernommen. Die meisten Junggesellenabschiedsgruppen verdeutlichen ihre Zusammengehörigkeit durch gleiche T-Shirts, Pullover, Hüte oder anderen gleichförmigen Accessoires. So sind sie auch für Außenstehende als homogene Gruppe zu erkennen. Das Hauptaugenmerk beim Junggesellenabschied liegt auf dem Bräutigam/der Braut. Diese(r) soll sich an einem letzten Tag vor der Hochzeit noch mal richtig amüsieren und gemeinsame Zeit mit seinen Freunden verbringen. Der Planer sollte dabei unbedingt darauf achten, dass der Tag zu einem besonderen Erlebnis wird.

Spiele als Finanzspritze beim Junggesellenabschied

Bei vielen Abschieden spielen Spiele, bei denen der Bräutigam/die Braut Geld bei Passanten eintreiben muss, eine zentrale Rolle. Oft sollen z.B. in einem Bauchladen kleinere Gegenstände wie Bonbons, Schnaps, Kondome oder Stifte verkauft werden, um so etwas zu der Finanzierung des Abends beizutragen. Der Verkäufer ist dabei oft in ein lächerliches Kostüm gehüllt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, aus dem Bräutigam/der Braut eine lebende Jukebox zu machen. Er singt auf Anforderung von Passanten Wunschlieder und bekommt im Gegenzug dazu einen kleinen Obolus, der in die Kasse einfließt. Spiele mit Aufgaben dieser Art gibt es unzählige, zu finden im Internet. Die meisten basieren darauf, dass der Bräutigam/die Braut sich ein Stück weit bloßstellen muss. Das ist für die meisten ein großer Spaß. Doch ist diese Art von Spielen nicht für jedermann geeignet. Haben sie es mit einer etwas schüchternen, introvertierten Person zu tun, könnte diese sich bei der Ausführung der Aufgaben sehr unwohl fühlen. Da das Ganze allerdings auch für ihn ein besonders erfreulicher Tag voller Spaß sein soll, berücksichtigen sie die Charakterzüge der Braut/des Bräutigams schon bei der Planung, schließlich soll der Tag ein gelungenes, ungezwungenes Erlebnis werden. Eine ebenso schöne Alternative ist es, einfach einen schönen Tag mit der Person zu verbringen, bei der sie sich bestimmt wohl fühlt. Paintball spielen, ein Casino besuchen, klettern gehen, eine Bootstour machen, ein Bier-Bike in einer Großstadt mieten, eine große Limousine mit einer Stripperin oder einem Stripper vorfahren lassen oder einen Barkeeperkurs in einer Kneipe machen - all das sind ebenso schöne Ideen, um einen unvergesslichen Tag zu gestalten. Lassen sie sich bei der Auswahl der Aktivitäten ganz von den Vorlieben des Bräutigams/der Braut leiten!

Auf das richtige Timing des Junggesellenabschieds achten

Seien sie auch bei der Terminwahl vorsichtig. Ein Junggesellenabschied direkt vor der Hochzeit ist in der Regel eine schlechte Idee, weil eine Menge Alkohol im Spiel sein kann und es meist relativ spät wird. Da niemand übermüdet und verknittert auf der eigenen Hochzeit auftauchen möchte, setzen sie den Junggesellenabschied mindestens ein Wochenende vor der Hochzeit an und sprechen sie den Termin rechtzeitig mit allen wichtigen Teilnehmern ab, damit sie sich das Datum freihalten können. Eine besondere Überraschung ist es, wenn der Bräutigam/die Braut selbst nichts von dem Abschied wissen und dann spontan von ihren Freunden abgeholt wird. Bei dem Partner oder den Eltern kann sollt man vorher jedoch erfragen, ob der Freund an dem Tag auch wirklich nichts zu tun hat. Es gibt keine Leitlinie bei der Planung eines Junggesellenabschieds. Wichtig ist dass sie als Freunde gemeinsam eine richtig gute Zeit verbringen und ihre Sorgen vergessen können. Stopfen sie also den Tag nicht einfach nur voll mit geplanten Aktivitäten, sondern lassen sie auch Spielraum für spontane Aktionen und Gespräche. Ergeben sie sich also ein Stück weit in ihr Schicksal und lassen sie sich treiben, um die Zeit mit ihren Freunden so richtig genießen zu können und nicht nur von einem Ort zum anderen zu hetzen.

 

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