Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche

Ihre Hochzeit durch Hochzeitsbräuche interessanter gestalten

Die Zeit vor während und nach der Hochzeit ist durch viele kleine und große Bräuche strukturiert, die das Warten auf den Hochzeitstag verkürzen und die Vorfreude auf ihn erhöhen. Dabei werden alte Bräuche heute ebenso wie ganz neue, internationale Bräuche zelebriert. Einige dieser Hochzeitsbräuche haben wir ihnen hier zusammengestellt.

Bräuche vor der Hochzeit

Sicherlich einer der schönsten, unbeschwertesten Tage vor der Hochzeit ist der Polterabend. Er findet meist ein bis drei Wochen vor der Hochzeit statt. Dieser alte Brauch zielt darauf ab, dem zukünftigen Brautpaar durch das Zerbrechen von Porzellan aber auch von Steingut, Blumentöpfen oder Keramikartikel Glück und Segen zu wünschen. Nachbarn, Freunde und Familie werfen dazu meist altes Geschirr vor das Haus der Braut, welche es dann gemeinsam mit ihrem Gatten zusammenkehren und beseitigen muss. Vor allem aber ist der Polterabend eine gute Möglichkeit, alle Nachbarn, Kollegen oder Freunde einzuladen, die nicht auf die Hochzeit eingeladen werden konnten. Auch der Junggesellenabschied stellt heute einen wichtigen Hochzeitsbrauch dar. Hierbei soll die Braut beziehungsweise der Bräutigam seinen letzten Tag „in Freiheit“ gemeinsam mit seinen besten Freunden nochmal so richtig genießen. Seine Freunde planen dazu für ihn oder sie einen ganzen Tag voller Spaß und spannenden Ausflügen, für die der Bräutigam oder die Braut in der Regel nichts bezahlen muss.

Bräuche während und nach der Trauung

Unmittelbar nach der Trauung (egal ob standesamtlich, kirchlich oder frei), ist es seit langer Zeit üblich, das Brautpaar mit ungekochtem Reis zu bewerfen. Diese sehr alte und weit verbreitete Tradition zielt darauf ab, dem Brautpaar eine fruchtbare, kinderreiche Ehe zu wünschen. Auch wenn dieser Hochzeitsbrauch noch so schön ist: Informieren sie sich vorher bei dem Standesamt oder der Kirche, in der die Trauung von statten geht. Vor viele Kirchen und Standesämter ist das Werfen von Reis heutzutage verboten, da der kleinkörnige Reis schlecht beseitigt werden kann. Eine ebenso alte Tradition ist es, dem Brautpaar Brot und Salz zu schenken. Die beiden Gegenstände werden hierbei symbolisch für eine lang anhaltende Beziehung verwendet.

Bräuche während der Hochzeitsfeierlichkeiten

Bevor die Gäste sich auf die Tanzfläche stürzen dürfen, folgen erst 3 sehr wichtige Tänze, die zu den Hochzeitsbräuchen unweigerlich dazugehören. Als erstes tanzt das Brautpaar, danach folgt der Vater-Tochter- sowie der Mutter-Sohn-Tanz. Auch das Anschneiden der Hochzeitstorte ist ein sehr symbolisch aufgeladener Akt, bei dem das Brautpaar gemeinsam ein Stück Torte von der untersten Ebene schneidet. Dabei ist besonders auf die Handführung der Beiden zu achten, denn wer die Hand beim Schneiden oben hat, der soll angeblich auch in der Beziehung die führende Hand sein. Auch der Schleiertanz ist ein Hochzeitsbrauch, der auf vielen Hochzeiten durchgeführt wird. Ist die Feier schon etwas weiter fortgeschritten, ist auch der Schleiertanz ein sehr gern gesehener Hochzeitsbrauch. Dabei spannen die Hochzeitsgäste den Schleier der Braut (heute allerdings meistens ersatzweise ein Stück Tüll) über dem tanzenden Ehepaar. Jeder Gast, der Geld in den Schleier wirft, darf daraufhin mit der Braut oder dem Bräutigam tanzen. Jedes Mal, wenn Geld in den Schleier geworfen wird, werden die Tanzpartner gewechselt. Für den Schleier-Tanz wird meistens ein Lied gewählt, dass die Gäste zum mitmachen und tanzen animiert

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